Montag, 29. Juni 2015

Mein 1. Wochenende in Bildern #WIB

So liebe Netzgemeinde, auch ich habe es tatsächlich geschafft, am Wochenende hin und wieder auf den Auslöser zu drücken, um Euch ein paar Bilder von unseren freien Tagen zu liefern. Was sich so einfach anhört, erwies sich als schwieriger als gedacht: Entweder hatte ich mein Handy vergessen oder vergaß, im richtigen Moment ein Foto zu machen. Und das, was ich dann letztendlich vor die Linse bekam, entpuppte sich beim näheren Hinsehen als gar nicht sooo spannend.

Hier also meine  (langweiligen) Eindrücke. Ich gelobe Besserung.

Freitag
Am Nachmittag startete die Maus in einen 24-Stunden-Urlaub bei Oma und Opa. Mein Mann und ich hatten los sturmfrei und genehmigten uns einen kleinen Ausflug durchs Nachtleben, den wir allerdings aufgrund des plötzlichen Bedürfnisses nach langen und ungestörten Schlaf vorzeitig beendeten. Und nein - von den Abendaktivitäten gibt es keine Bilder - das Handy hatte ich natürlich zu Hause liegen lassen.

Samstag
Natürlich war ich pünktlich um sieben Uhr wach, schaffte es aber dennoch, noch ein paar Stunden zu dösen, bevor mein Mann und ich in die Innenstadt radelten und den Tag, mit einem Frühstück starteten (Auch hier: sorry, kein Bildbeweis, habe einfach nicht dran gedacht). 

Gestärkt stürtzten wir uns ins Shopping-Getümmel - "Midseason Sale" heißt hier das Zauberwort. Dieses Shirt erstand ich für gerade einmal zwei Euro.


Wieder zu Hause war Zeit für Entspannung. Meine derzeitige Sommerlektüre seht ihr hier:

Diesen Schmöker genoss ich bei schönstem Wetter in unserem Garten, den ich kurz zuvor noch mit ein paar Solar-Lampions geschmückt hatte.

Am späten Nachmittag war die Maus dann wieder bei uns und die Ruhe vorbei. Zur allgemeinen Stärkung gönnten wir uns Pizza - natürlich unter freiem Himmel.


Das Bettgehrital verschob sich um eine halbe Stunde nach Hinten, da die Maus erst noch ihre neuen Gummistiefel bei uns im Flur einlaufen wollte.

Sonntag
Die Mau erwies sich als wahres Sonntagskind, sie ließ uns bis halb neun schlafen und futterte uns danach die Erdbeeren weg.

Da das Wetter sich immer noch von seiner besten Seite zeigte, verbrachten wir den Vormittag bei uns im Garten. Dort ließ die Maus ihre heiß geliebte Sandkiste links liegen und versuchte sich stattdessen lieber im Gartenstuhl-Climbing.

Nach dem Mittagsschlaf machten wir einen kleinen Ausflug ans Meer. Vor lauter Im-Beach-Club-Gechille und Im-Sand-Gebuddele vergaß ich wieder mal, genügend Fotos zu machen.

Abends hatten wir Mühe, den hartnäckigen Mix aus Sand und Sonnencreme vom Kind zu waschen. Doch das Badecape sieht fesch aus, oder? ;))

So - das war's. Ein total entspanntes Wochenende mit nicht ganz so spannenden Bildern 


Dienstag, 23. Juni 2015

Schlaf(mangel) macht erfinderisch. Oder: Genfangen in der Phase des Grauens

Alles nur eine Phase. Kennt Ihr das? Sicher kennt ihr das! Mal schlafen die Kleinen schlecht, mal quaken sie tagsüber rum, verweigern ihr Essen oder trotzen was das Zeug hält. Kein Problem. Ist ja nur eine Phase. Nach ein paar Tagen oder Wochen ist der Spuk wieder vorbei, und eine neue Phase beginnt. Doch was ist, wenn diese eine Phase scheinbar nie enden will, man sich gefangen fühlt in einer Endlosschleife aus der Hölle? Oder die Phase sich zunehmend verschlechtert? Das passiert mir nämlich gerade Und täglich grüßt das Murmeltier. Oder in meinem Fall, das schlaflose Schreikind. Was ist passiert?

Jetzt mal ganz von vorne. Wie unsere Schlafsituation war, habe ich hier schon einmal beschrieben. Für alle, die sich diesen endlosen Depri-Bericht nicht antun möchten,  hier die Kurzversion: die Maus schlief anfangs bis auf die nächtlichen Stillpausen gut, dann kurz aufgrund akuten Milchmangels sehr schlecht, nach Umstellung auf Flaschennahrung und dann Einführung der Beikost auf einmal durch und daher wieder gut. Bis sie so mit 10 Monaten wieder häufiger nachts wach wurde, sich unruhig im Bett hin und her wälzte, viel im Schlaf weinte. Seitdem geht es tendenziell stetig bergab. Wobei der absolute Tiefpunkt (hoffentlich) schon hinter uns liegt. Als Mausis erste Backenzähne durchbrachen, verbrachten wir (mit kurzen Unterbrechungen) 8 Wochen irgendwo zwischen schlaflosem Wachkoma und wachem Tagesschlaf. 

Die Maus muss raus

Als das schlimmste überstanden zu sein schien, die Nächte aber immer noch sehr unruhig waren, beschloss ich: Die Maus muss ausziehen. Raus aus dem Eltern- und rein ins bis dahin recht verwaiste Kinderzimmer. Als mein Mann (die eigentliche Oberglucke bei uns im Haus) eines Tages auf Dienstreise war, ergriff ich die Chance und schob klammheimlich ihr Bettchen ins Nebenzimmer und unseres wieder so, wie es vor der Ankunft der Maus mal gestanden hatte. Die ersten zwei Nächte in der neuen Umgebung verliefen erstaunlicherweise gut. Da wir noch ein Ausweichbett im Kinderzimmer haben,  konnte ich sie wie gewohnt in den Schlaf begleiten, musste allerdings auch ein bis zwei Mal in der Nacht aufstehen, um sie wieder in den selbigen zu streicheln. Die, vielleicht etwas naive Hoffnung, die Maus würde ohne uns endlich richtig durchschlafen, da wir sie nicht mehr „stören“, erfüllte sich natürlich nicht. Nach ein paar Tagen wurde uns das nächtliche Hin- und Herumgewandere dann zu anstrengend und einer vor uns schlief (erst ab dem ersten Quaken, später dann von Anfang an) mit ihr im Kinderzimmer. Toll. Da hatten wir endlich das Elternschlafzimmer für uns, das Kind schlief endlich im eigenen Zimmer, alleine für uns waren wir trotzdem nicht. Als es dann morgens immer eher hell wurde, merkten wir schnell, dass die Verdunkelung im Kinderzimmer ihren Namen nicht verdiente, da die Maus mit den ersten Sonnenstrahlen wach in ihrem Bettchen quiekte. Wir beschlossen also, hier nachzubessern und holten die Maus samt Bettchen für die „Übergangszeit“ wieder zurück zu uns. Alles auf Anfang…

Kein Feierabend in Sicht

Im stockdunklen Schlafzimmer schlief es sich tatsächlich besser- wenn auch noch immer nicht durch. Ein paar Tage zumindest. Dann kam eine neue Phase. Eine noch viel schrecklichere. Zunächst dauert es ewig, bis die Maus abends einschlief. Vor neun Uhr war sie nie zum Schlafen zu bringen – manchmal dauerte es sogar noch länger. Mein Feierabend war damit abgeschafft, meine Aktivitäten in sozialen Netzwerken (für die ich mit oft den Abend reservierte) schrumpften auf ein Minimum. Ich schob alles auf den laut „Oje ich wachse“ letzten Entwicklungssprung, denn auch tagsüber wurde es bei uns schwierig. Trotzanfälle, Rebellion, schlechte Laune und Essensverweigerung waren an der Tagesordnung. Nachts wurde sie oft weinend wach, bekam sogar regelrechte Wutanfälle und war nur schwer wieder zu beruhigen. Nur mein Mann konnte sie nachts noch halbwegs zur Ruhe bringen. Da ich morgens früher raus muss, und er oft noch zwei, drei Stündchen dran hängen und im Bett bleiben kann, schlief ich nun immer öfter alleine im Kinderzimmer. Mit Oropax und schlechtem Gewissen. Ich war aber mittlerweile so dünnhäutig, dass ich noch mehr durchwachte Nächte mit anschließenden Bürotagen einfach nicht mehr verkraftet habe. Ich erwog sogar, meinen Job zu kündigen. Beides schaffe ich einfach nicht, dachte ich mir. Keinen Schlaf plus Bürojob, Kind und Karriere. Das geht irgendwie nicht zusammen.

Gaaanz langsam wurde es dann ein wenig besser. Die Maus schlief bis ca. 4 oder 5 Uhr, weinte dann laut, durfte zu meinem Mann ins Bett, quengelte dann noch ein wenig weiter und schlief dann wieder ein.

Nacht aus der Hölle

Am Wochenende geschah dann das Wunder. Die Maus schlief! Durch! Lediglich ein Mal verlangte sie nach einem Schluck Wasser (ihr neuster „Tick“), schlief dann aber sofort weiter. Puh, geschafft, dachte ich mir. Entwicklungsschub überstanden. Hah, zu früh gefreut. In der Nacht von Sonntag auf Montag, kam der nächtliche Terror mit voller Wucht zurück. Gegen Mitternacht wachte die Maus auf, schrie wie am Spieß, wollte sich von mir nicht hochnehmen lassen, machte sich steif, wieder ins Bett zurück wollte sie aber auch nicht. Bei meinem Mann auf dem Arm, wurde sie dann aber sofort ruhig.Wir legten sie zu uns ins Bett, wo sie sich zwei Stunden hin und her wälzte, bis sie wieder anfing zu weinen. Der Versuch, sie wieder zurück ins Bett zu legen, scheiterte, sie schrie um so mehr. Im Bett bei uns aber auch. Kein Singen und gut Zureden half. Nach vier Stunden (ich hatte bis dahin noch nicht geschlafen), war ich nervlich so durch, dass ich sie anschrie und unsanft wieder ins eigene Bett legte. Das Geschrei wurde so natürlich noch lauter und ich fühlte mich noch von Schuldgefühlen geplagt mieser. Mein Mann meinte dann, ich würde sie stören, sie bräuchte mehr Platz im Bett, ich solle doch nach nebenan gehen. Das fand ich unerhört. Ich fühlte mich ausgebootet, vertrieben, eine Versagerin, die weggeschickt wird. Es folgte ein kleiner Streit, woraufhin Mann und Maus das Zimmer verließen. Im hellen Kinderzimmer gab es aber auch keinen Schlaf. Mein Mann gab auf und Schickse die Maus wieder rüber. Sie stand plötzlich vor meinem Bett und rief gut gelaunt „Hi“.  Ich schickte die beiden dann ins dunkle Zimmer und verkroch mich ins Kinderschlafzimmer. Endlich schlief die Maus. Zwar ohne mich, aber immerhin schlief sie.  Ich war stattdesen aufeinmal hellwach. Irgenbdwie schaffte ich es dann doch noch für 30 Minuten wegzudösen, bevor auch schon der Wecker klingelze und der grauenvolle Montag begann.

Jetzt bin ich müde, ratlos und verzweifelt. Und brauche Euren Rat:

  •        Habt Ihr sowas auch schon erlebt. Habt Ihr Tipps für mich?
  •        Habt Ihr auch schon mal euren Kind gegenüber die Nerven verloren und es    angeschrien? Wie kann man dem vorbeugen?
Freue mich über Ideen und Anregungen zum diesem Thema. 

Dienstag, 2. Juni 2015

Reif für die Insel: Kurzurlaub mit Maus und Mama



Nach dem ich knapp 6 Monate ohne Urlaub durchgearbeitete hatte, standen endlich ein paar freie Tage auf dem Programm. Diese verbrachten die Maus, meine Mutter und ich auf unserer "Familieninsel",  auf der wir schon in der Kindheit viele Ferien verbracht haben und die für mich zu einem Stück Heimat geworden ist.  Einmal im Jahr versuchen wir daher, ein paar Mutter-Tochter-Tage dort einzulegen. Für die Maus ist dies schon der dritte Inselurlaub: vor 2 Jahren in meinem Bauch (als ich leider die ganze Zeit entweder würgend über eine Toilettenschüssel oder halb ohnmächtig im Strandkorb verbracht habe), letztes Jahr als als fast durchgängig schlafendes (bis auf nachts natürlich) Baby.  Und nun als Kleinkind mit knapp 1,5 Jahren. Und so ist es gelaufen:

Tag 1

Die Anreise verlief unspektakulär. Dank Oma auf dem Rücksitz verkniff sich die Maus das Quaken und wir kamen entspannt an der Fähre an. Die Überfahrt war ruhig, es gab genügend Auslaufmöglichkeiten und Bockwurst zu Mittag. Den Weg zur Ferienwohnung legten wir zu Fuß zurück, rollten Buggy und Koffer abwechselnd. Der Plan: Die Maus so zum Mittagsschlaf zu bringen, da wir erst um 14.15 Uhr in die Wohnung konnten. Der Plan ging leider nicht auf. Ich lief und lief und lief kreuz und quer über die Insel, doch die Maus macht - abgesehen von 2 Minuten - einfach keinen Mittagsschlaf. Entnervt gab ich auf."Dann eben keinen Mittagsschlaf", dachte ich. Denn ich rechnete nicht damit, meine Kleine noch so spät und dann in einer fremdem Umgebung zum Schlafen zu bekommen.

Zum Glück belehrte mich Miss Surprise eines Besseren. Kaum entdeckte sie nach der Ankunft in der Ferienwohnung das Kinderreisebett im Schlafzimmer, kratzte sie ganz aufgeregt ans Gitter und wollte am liebsten gleich hineinspringen. Also zog ich sie schnell um, ließ die Jalousien runter (Gott sei Dank gab es eine exzellente Verdunkelung) und legte die Maus hin. Nachdem sie ca. 5 Minuten ihr neues Bettchen erkundet und das Gitternetz auf Kratzfestigkeit überprüft hatte, schlief sie ein. Ich war baff. Ich genoss die 2 verspäteten Mittagsstunden mit einem Buch auf dem zur Sonne (ja, sie ließ sich tatsächlich ab und an blicken) ausgerichteten Balkon.

Nachdem Mittagsschlaf machte wir uns auf den Weg zum Meer. Mittlerweile war es ganz schön stürmisch geworden aber das machte uns nicht viel aus. Wir waren ja dick eingemurmelt (und das Ende Mai) und genossen einfach die frische, salzige Luft. Irgendwann hatte Mausi keinen Bock mehr auf Buggy und ich schnallte sie mir kurzentschlossen mit dem Bondolino auf den Rücken. Derart bepackt bummelten wir noch ein wenig durch die Fußgängerzone. Ganz schön sportlich. Dank meines mitgebrachten Schrittzählers konnte ich ermitteln, dass ich jeden Tag rund 15. 000 Schritte gegangen bin, einen Teil davon mit 11 Kilo-Kind auf dem Buckel. Kein Wunder, dass ich abends immer so ausgehungert war.

Nach einem Zwischenstopp auf ein Stück Kuchen im Strandcafé, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Abends gingen wir zu einem ganz gemütlichen Italiener, wo die Kleine ihre Kinderpasta leider verschmähte und stattdessen lieber die Spaghetti Carbonara ihrer Oma plünderte.  Da die Mittagspause ja sehr spät war, hielt die Maus am Abend länger durch, so dass wir gemütlich unsere Wein austrinken konnten und erst gegen 9 Uhr  zurück in der Wohnung waren. Diesen Rhythmus behielten wir dann den gesamten Urlaub bei.

Die Nacht verlief sehr geruhsam. Müde von der vielen frische Luft, schlief die Maus problemlos ein, erst um sieben Uhr wachte sie - vermutlich von einem schlechten Traum  - kurz auf und weinte, schlief dann aber bei mir im Bett schnell weder ein und bis 9 Uhr weiter.

Tag 2

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg zum Strand. Dort gibt es einen tollen Kinderspielplatz, wo wir die Maus ausgiebig schaukeln und rutschen ließen.  Danach ließen wir sie mit dem neu gekauften Eimer-Schaufel-Set ein wenig im Sand buddeln, bevor wir uns weiter ans Wasser wagten. Dort steckten wir die Maus schnell in Matschhose und Gummistiefel und brachte ihr das Muschel-Sammlen bei. Dabei mussten wir sie immer wieder davon abhalten, sich kopfüber in die kalten Nordseefluten zu stürzen.

Mittags legten wir eine Pause in unserem Lieblingsstrand-Restaurant ein, das wir allerdings ziemlich schnell wieder verließen, weil die Kleine arg quengelte und uns so deutlich signalisierte, das jetzt Zeit für ein Päuschen sei.

Nach dem Mittagsschlaf  mieteten wir uns Fahrräder plus Anhänger und machten uns auf eine kleine Spritztour durch die wunderschöne Dünenlandschaft.  Unseren täglichen Kuchen plus Aperol Spritz gönnten wir uns in einem auf der Außenterrasse eines Strandlokals. Dort unterhielt die Maus die im Inneren sitzenden Gäste, indem sie abwechselnd ihren Mund und den Popo gegen das  Terrassenglas drückte und dazu dekorativ mit dem Hintern wackelte. Mittlerweile war es richtig warm geworden und wir ruhten uns noch ein wenig am Strand aus, wo die Maus uns mit Sand bewarf.



Abends hatten wir (zum Glück) eine Tischreservierung in einem ostfriesischen, sehr kinderfreundlichem Restaurant. Die Maus bekam eine Maltafel zum Zeitvertreib und Fischstäbchen zum Essen. Die mitgelieferten Pommes verschmähte sie (zum Glück), dafür löffelte sie das Ketschup-Schälchen aus. Eine herrliche Sauerei. Nach einem Absacker in einer Strandbar, wo die Maus sich unsterblich in einen Hund verliebte und ihre Zuneigung durch zärtliches Anbellend des Vierbeiners demonstrierte,  ging es wieder "Heim" in die Wohnung.

Tag 3

Nach einer wieder sehr erholsamen Nacht und langen (dieses Mal ohne "Zwischenfall" starteten wir den Tag mit ausgiebigem Shopping. Mittags ging es wieder in "unser" Strandcafé und dann schnell nach Hause zum Mittagsschlaf. Am Nachmittag spazierten wir wieder zum Stand. Leider war es derart windig, dass wir nach kurzer Zeit alle wie panierte Schnitzel aussahen und es vorzogen, auf einen Aperol ins Strandcafé zu flüchten.  Abends suchten wir erst vergeblich einen freien Tisch in einem Restaurant, kamen schließlich bei einem eher unterdurchschnittlichen Italiener unter. Egal. Die Maus machte alles tadellos mit und war glücklich -und wir daher auch.

Tag 4

Nach dem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen zusammen, deponierte unsere Koffer in den Flur und machten uns zum letzten Mal auf den Weg zum Strand. Einen kurzen Spaziergang und einen Abschiedscafé später, ging es auf zum Hafen.
Na, habt ihr es erkannt?

Auf dem Schiff ergatterten wir einen Fensterbank und winkten unserer Insel zum Abschied noch einmal zu. Dank des Min-Spielplatzes an Bord verging die Zeit wie im Flug.

Auf der Autofahrt zurück sollte die Maus dann endlich ihren Mittagsschlaf machen. Eigentlich. Rund 20 Minuten quengelte und weinte sie in ihrem Kindersitz, bis sie endlich doch noch in den Schlaf fiel.

Zu Hause

Verwöhnt durch drei super lange Nächte und weitgehend quengelfreie Tage traf mich die Realität zu Hause um so härter. Die Maus hatte schlechte Laune aufgrund des Urlaubendes und schlief abends ewig nicht ein wegen aufgrund des geänderten Tagesablaufs mitsamt frühen Essens- und Schlafenszeiten.

Fazit

- die Maus ist ein prima Urlaubskind, ich konnte mit ihr fast genau die gleichen Sachen machen wie ohne Kind
- nach der Rückkehr in den Alltag ist sie allerdings unausstehlich. Eigentlich nicht ungewöhnlich. ;))


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