Montag, 2. November 2015

Sind Eure Männer auch so doof? Aufruf zur Blogparade "Problemfall Mann" oder: Die völlig fremdbestimmte Frau und Mutter

Ich ärgere mich - um es mal milde auszudrücken. So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass ich viel mehr leiste als mein Mann. Und das macht nicht wütend, fuchsteufelswild. Mein Tag ist eine einzige Hektik, wie ein aufgedrehtes Duracel-Häschen rackere ich von früh bis spät, ohne eine einzige Minute für mich zu haben. Ständig muss ich an alles denken, organisieren, managen - und das total fremdbestimmt. Und mein Mann, der chillt.

Jeden Morgen verlasse ich abgehetzt das Haus, um die Kleine pünktlich in der Krippe abzusetzen, um mich dann zeitig hinter dem Schreibtisch zu schwingen. Dann beginnt der Wettlauf mit der Zeit. Das Arbeitspensum, für das ich früher 39 Stunden die Woche Zeit hatte, kloppe ich nun in 28 durch, denn das Tagewerk muss vollendet sein, bevor ich gegen 15 Uhr die Maus von der Kita abhole. Und dann beginnt erst der eigentliche Stress: einkaufen, Haushalt, Garten, Kinderbetreuung - alles am besten gleichzeitig. Die Abende verbringe ich dann mit mehrstündiger Einschlafbegleitung, wenn die Maus endlich schläft, kann ich mich auch gleich dazu legen. Dann beginnt die Nachtschicht, das heißt, ein unruhiger Schlaf, mehrmals unterbrochen diverse Kindberuhigungsaktionen.

Während all dem, schiebt mein Mann eine ruhige Kugel. Als Selbständiger kann er es sich erlauben, sich noch für ein paar Stündchen ins Bett zu legen, wenn die Maus und ich morgens losgedüst sind. Schließlich muss er sich ja davon erholen, dass er sein Töcherlein schon gewickelt und angezogen und ihr eine Bananenmilch gemixt hat. Eine Leistung, die, Zitat Mann, "kein anderer Vater macht" und für die er folglich das Bundesverdienstkreuz verdient hat. Nachdem Super-Papa sich dann in aller Ruhe duschen und anziehen konnte, bestimmt er selbst, wie er seinen Arbeitstag gestaltet. Nicht selten beinhaltet dieser eine Kaffeepause oder ein gemeinsames Mittagessen mit Freunden. Zugegeben als Selbständiger hat man es auch nicht leicht: ein Feierabend existiert nicht wirklich, ständig ist man in Gedanken bei der Arbeit, von Existenzängsten geplagt.

Dennoch bin ich diejenige, die keine Pause kennt. Ich bringe die Maus in die Kita, habe alle Termine im Kopf, sorge dafür, dass der Kühlschank stets voll ist und die Windelvorräte nie zu neige gehen, kümmere mich  rechtzeitigem die passende Herbst-, Winter-, Frühjahrs-, oder Sommergaredobe und studiere nebenbei pädagogische Fachliteratur. Jeden Abend sitze sich stundenlang am Kinderbettchen. Wenn ich mal ausgehen will, muss ich vorher fragen, habe ich einen Arzt-oder gar Friseurtermin ist Organisationstalent gefragt. Und mein Mann? Kommt und geht, wann es ihm passt, fährt abends selbstverständlich ins Sportstudio oder in die Sauna, trifft sich mit Freunden. Wenn ich einmal die Woche zum Yoga frage, bekomme ich schon ein schlechtes Gewissen und bei meiner Rückkehr vorwurfsvolle Blicke: Wo warst du denn solange? Wenn mich meine Mutter einmal die Woche nicht unterstützen oder das Nachbarmädchen hin und wieder als Babysitter einspringen würde, würde ich vor die Hunde gehen.

Wie ticken Eure Männer?
Aber warum ist es so, wie es ist. Warum bleibt meistens alles an der Mutter hängen? Und das wie selbstverständlich? Oder irre ich mich? Wie ist die Aufgabenverteilung bei euch? Habt ihr auch das Gefühl, dass ich viel mehr leistet als das vermeintlich starke Geschlecht? Fühlt ihr euch auch so fremdbestimmt? Brauchen eure Männer sich ständig Lob und Bestätigung, wenn sie mal was allein gemacht haben? Und bekommt ihr auch keines von beidem?



Kommentare:

  1. Dürfen auch Väter ihr Meinung abgeben oder geht es nur darum, dass Frauen ihre Partner öffentlich "bashen"?

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    1. Na klar. Und um das mal richtig zu stellen: Es geht nicht ums öffentliche bashen, sondern um Erfahrungsaustausch, Frust ablassen und vielleicht dabei auch noch ein bisschen abzulästern. So wie man oder frau das im echten Leben auch machen würde. Manchmal tut es einfach gut, gemeinsam über den "Problemfall Mann" zu schimpfen und zu hören, wie es anderen so geht. Das bedeutet doch nicht, dass man gegen alle Männer hetzt und die eigenen nicht mehr lieb hätte. Und: Niemand muss hier mitmachen. es ist nur ein Angebot. Für all die anderen gefrusteten armen Seelen ;))

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  2. Vielleicht solltet ihr Euch hinsetzten und gemeinsam die Aufgaben neu verteilen. Wenn es bei ihm egal ist, wann der in der Früh anfängt zu arbeiten kann nämlich auch er die Kitadienst am Morgen machen oder auch Einkaufen gehen!
    So wie sich das für mich anhört musst du ihn da viel mehr in die Pflicht nehmen und nicht alles selbst übernehmen. Solange du das machst - warum sollte er sich gezwungen sehen etwas zu übernehmen.

    Das man von ihm vielleicht Bequemlichkeit sein - hat jetzt aber nicht direkt was mit seinem Geschlecht zu tun.....

    Reden ist hier - wie in den meisten anderen Fällen auch - ein echtes Wundermittel...

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    1. Ja, wir haben schon viele lange Gespräche geführt, die aber meistens im Streit enden. ich schaff es einfach nicht, meine Argumente vorzubringen, da er mir immer das Wort abschneidet. Und dabei bin ich nicht auf den Mund gefallen! Und auch kein stilles Mäuschen. Wir sind halt beide ziemliche Dickköpfe. Und jeder hält an seiner Wahrnehmung fest. Und seine ist halt: Alles halb so wild....

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  3. Wie Meworkingmum sagt, mir scheint es auch, daß Ihr miteinander reden sollt. Und die Aufgaben neu verteilen.
    Hast Du ihm schon mal (ohne Vorwürfe zu machen) gesagt, wie sehr Du Dich belastet fühlst?
    Wünsch Dir viel Erfolg und eine zufriedenere Zukunft mit Deinem Partner!

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  4. Danke. Wir oben geschrieben, ist reden manchmal schwierig. Werden es aber natürlich weiter versuchen....

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  5. Kann dich ganz gut verstehn. Mein mann konnte die ersten monate mit unserer tochter nichts anfangen. Hat sie nie gewickelt, nie stundenlang in den schlaf getragen, sich nie mit ihr beschäftigt. Er ging zur arbeit und werkelte nach feierabend (handwerklich geschickt ;-) lieber draussen rum als mir zu helfen...achja der haushalt war ja auch noch für mich bestimmt. Mittlerweile gibts eine kleine besserung aber der großteil bleibt an mir hängen und das frustriert. Auch reden macht mit einer mauer mehr sinn. Ich leide mit dir aber bin zuversichtlich dass es besser wird wenn unsere mädls älter werden...so in 18 jahren :-D lg

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    1. Hallo Rebecca, tut gut zu hören, dass noch mehr Mütter mit ähnlichen Problemen zu tun haben. Drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird - und nicht erst in 18 Jahren ;)). Vielleicht solltet ihr auch nochmal die Aufgaben grundlegend neu verteilen... LG!

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    2. Ich kann dich so gut verstehen.... Ich habe 3 kinder(10,4,3) und einen mann der sich ähnlich benimmt. Und wenn ich dann mal was sage heisst es gleich, du gehst nicht arbeiten, ich geh aber 8 std los.... Dann darf ich ja wohl mal ausruhen wenn ich nach hause komme.

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    3. Genau das ist auch das, was ich immer zu hören bekomme. Gestern abend noch ganz riesigen Krach, weil ich ganz klar formuliert habe "Ich will Zeit für mich allein". Er will es nicht verstehen. Bin noch nicht bereit für die Konsequenz, die sich daraus wohl über kurz oder lang ergeben wird, wenn er nicht irgendwann mal zuhört und anerkennt, was ich für ihn und unsere Kinder eigentlich tue. Fremdbestimmt von früh bis spät ohne Aussicht auf einen Moment ICH. Fühle mich grad nicht mehr ganz so allein. Und bin auch kein stilles Mäuschen, was sich alles bieten lässt. Ich danke euch.

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    4. Genau das ist auch das, was ich immer zu hören bekomme. Gestern abend noch ganz riesigen Krach, weil ich ganz klar formuliert habe "Ich will Zeit für mich allein". Er will es nicht verstehen. Bin noch nicht bereit für die Konsequenz, die sich daraus wohl über kurz oder lang ergeben wird, wenn er nicht irgendwann mal zuhört und anerkennt, was ich für ihn und unsere Kinder eigentlich tue. Fremdbestimmt von früh bis spät ohne Aussicht auf einen Moment ICH. Fühle mich grad nicht mehr ganz so allein. Und bin auch kein stilles Mäuschen, was sich alles bieten lässt. Ich danke euch.

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Einer macht es und der andere lässtves mit sich machen. Sorry aber selber schuld.

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    1. Früher habe genauso gedacht, aber sorry: so einfach ist es nicht. es ist ein ständiger Kampf. Ich bin bestimmt nicht der Typ "brave Mutti", die alles mit sich machen lässt.

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  8. Einer macht es und der andere lässtves mit sich machen. Sorry aber selber schuld.

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  9. Interessantes Thema :) witzig, dass sich nicht nur meine Frau so fühlt, als wenn ich losziehe zu meinem Ferienjob wo ich Spass habe und die Arbeit an ihr hängen bleibt. Ich versuche das noch einzubinden, mach mich sicher unbeliebt ;).

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    1. Hallo Thomas, ja der Frust ist oft goß - und der Neid auf "den anderen" auch. Bin gespannt auf deinen Bericht. LG!

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  10. Guten Morgen, Teilzeitmutter,
    ich bin hier durch Zufall gelandet und kann nur sagen: HALLELULJA!

    Bei uns war es exakt genauso! Und nicht nur bei uns, auch in meinem Freundeskreis war es so.
    Ich bin zwar nicht 28 Stunden die Woche arbeiten gegangen, bei mir waren es weniger Stunden, hatte einen Minijob damals, aber es war genauso.
    Mein Mann fuhr um halb 7 zur Arbeit, kam oft spät, so gegen 18 Uhr wieder (und ich weiß, dass er die Zeit im Büro hinausgezögert hat, weil er zu Hause 2 Kleinkinder hatte die ihn ganz schön nervten) und setzte sich an den Abendbrottisch. Danach auf sein Sofa. Vom Sofa später dann ins Bett.
    An den Wochenenden musste er sich von seinem Job erholen und ich ging mit den Kids spazieren, zu meinen Eltern, oder fuhr mit ihnen zu irgendwelchen Aktivitäten.
    Ich hatte auch überhaupt keine Entlastung, keine freie Minute für mich, wenn die Kids nicht gerade geschlafen haben.
    Gut war, dass sie nur anderthalb Jahre auseinander waren, so hatten sie immer einen Spielkameraden und während sie spielten, hab ich den Haushalt gemacht.
    Wenn ich meinen Job ausübte, hatte ich GsD meine Mutter, die immer einsprang, wenn sie Zeit hatte. Kinder in den Kindergarten bringen morgens, Kinder wieder abholen, Mittagessen kochen oder spielen.
    Meine Schwiegermutter hat nachmittags mal 1, 2 Stunden auf ein Kind aufgepasst, und ich hab dann das 2. Kind mitgenommen, wohin ich grad musste.
    Aber Sachen wie Müll rausbringen oder die Küche wieder aufräumen während ich die Kinder ins Bett brachte, das machte er nur, wenn ich ihn ausdrücklich darum gebeten habe. Und nach getaner Arbeit musste ich ihn loben.... sonst hätte er es nicht wieder getan. Ja, das mit dem Loben ist heute noch so, unsere Kinder sind inzwischen junge Erwachsene.
    Sie wohnen noch zu Hause beide, finde ich auch gut so. Der Große ist gerade mit seiner Ausbildung durch, unsere Kleine ebenso, macht aber noch eine Fachschule hinterher. Also keine Kohle für eine eigene Wohnung.

    Teil 2 folgt, kann hier ja nur höchstens 4.096 Zeichen reinschreiben...

    http://allemeineleidenschaften.wordpress.com/

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  11. Teil 2:

    Ich arbeite jetzt täglich bis mittags. Es läuft. Ich habe mir allerdings das Recht genommen, Aufgaben zu verteilen. Geht ja nicht, dass ich alleine für 4 Erwachsene alles mache.
    So sage ich die Aufgaben, die sie übernehmen sollen früh genug an. Unser Sohn ist für mein Auto zuständig, saugt es aus, fährt in die Waschanlage. Auch muss er den Rasen mähen oder Schnee schieben oder Laub fegen, je nachdem. Er bringt Altglas weg und er fährt mal in den Supermarkt für uns.
    Unsere Tochter räumt die Spülmaschine aus, saugt die Wohnung mal zwischendurch, hilft mir mal beim kochen. Das aber interessehalber, da sie soetwas auch beruflich macht.
    Mein Mann macht nur, worum ich ihn bitte. Allerdings: ich muss ihn immernoch loben, das hat sich nicht geändert. Wir machen das aber dann mit einem Augenzwinkern, sehr übertrieben und alle lachen.

    Ich beschwere mich heute nicht, ich bin mit der Situation sehr zufrieden wie sie ist. Er arbeitet immernoch rund um die Uhr, hat allerdings einen sehr verantwortungsvollen Job und ist inzwischen Vorgesetzter von mehreren Mitarbeitern.
    So wie es jetzt läuft, ist es gut. Alle sind zufrieden. Ich auch, denn ich habe auch noch Zeit für mich zwischendurch.

    Was mein Mann und ich nie wollten, war, dass ich regelmäßig arbeiten gehe, solange die Kinder klein waren. Ich hatte immer nur Aushilfsjobs auf Basis in meiner alten Firma im Büro, Das war überschaubar.

    Das was du machst, also einen verantwortlichen Job zu machen und das täglich und immer, hätte ich nicht durchgestanden. Schon allein, weil ich nicht die nötige Zeit für meine Kinder gehabt hätte. Und vor allem, weil ich ständig gehetzt und müde gewesen wäre, vom planen und organisieren, vom arbeiten, vom Haushalt, von der Kinderbetreuung.
    Das hilft niemandem, den Kindern am allerwenigsten, denn sie haben feine Antennen und merken, wenn die Mama nicht glücklich ist mit der Situation.

    Ein guter Tipp von einer, die dazu wirklich in der Lage ist, da selbst erlebt oder ich sicher deine große Schwester oder gar Mutter sein könnte:
    Ändere die Situation schnellstmöglich. Klare Aufgabenverteilung, da muss er durch!
    Und wenn es möglich ist, ändere deine Arbeitszeiten.... den Kindern zuliebe.

    Ich grüße dich,
    Suse
    http://allemeineleidenschaften.wordpress.com/

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    1. Hallo Suse, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Deine Geschichte hört sich aber auch echt heftig an. Ich muss allerdings sagen, dass mein Mann - trotz aller Meckerei - viel mithilft: Aufräumen, Müll rausbringen, aufs Kind aufpassen etc. Die Betonung liegt allerdings auf "mithelfen" - ich empfinde es nicht als eine gerechte 50/50 Aufgabenerteilung und das wurmt mich. habe immer das Gefühl, das ich mehr leiste. Mit meinem Job bin ich aber sehr zufrieden. Der ist für mich, trotz aller Hektik, auch ein Stück Erholung...
      Liebe Grüße!

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  12. Haha: Deine Blogparade und die Kommentare sind wirklich interessant! Unter der Woche hilft mein Mann "0" mit Kindern und Haushalt. Er ist ein Workaholic und findet sich aber auch gut in der Rolle - glaube ich.
    Am Wochenende hilft er dann schon mehr mit... Gerade eben habe ich ihm berichtet, dass ich den scheiß-Samstag verbloggt, an dem es mit ihm und den Kindern nur Streß gab. Und da heißt es gleich wieder "halt dich zurück". Ich werde den Blogpost trotz seiner Warnung und der Tatsache, dass meine Schwiegereltern ihn mit Missfallen lesen werden, nächste Woche veröffentlichen. Ohne ihn dem Namen deiner Blogparade aufzusetzen, passt er ganz gut dazu. Soll ich ihn verlinken? :-)

    Liebe Grüße aus London,
    Uta

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    1. Hallo Uta, schön zu hören, dass noch jemand mit ähnlichem Stress zu kämpfen hat. Ich finde, die Männer können ruhig wissen, dass wir oft gefrustet deswegen sind (und auch die Schwiegereltern...). Ich bin gespannt auf deinen Post und würde mich freuen, wenn du ihn verlinkst. LG nach London!

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  13. Ich konnte meinen Beitrag am Abend des 30. Nov. hier leider nicht mehr verlinken. Gab einige Probleme. Wen es trotzdem interessiert, kann ja mal bei mir vorbei schauen. https://dieverlorenenschuhe.wordpress.com/
    "Warum Frauen alles organisieren und Männer nicht aufräumen können"

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  14. Mein mann ist auch ein Workaholicer .... alles muss passen korrekt sein und seine Erholung darf nicht fehlen wie könnte ich auch denken das ich Erholung brauche das macht mich sau wütend man fühlt sich allein für die Kinder verantwortlich nachts aufstehen früh raus kinder zur kita fertig machen und dann gehts los Haushalt anrufe essen vorbereiten einkaufsliste ..... und völlig erschöpft hol ich die kinder aus der kita dann oft der Anruf schatz ich komme später schaffe meine Arbeit sonst nicht :( wieder allein der stress lässt mich oft nicht los warum sehen Männer unsere Leistung nicht

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    1. Erstmal sorry für die verspätete Antwort.
      Gute Frage, warum sehen sie das nicht? ich denke hier gehen tatsächlich die Wahrnehmungen von Männern und Frauen weit auseinander. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft! Alles Gute!

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  15. @squirrel
    Was heißt denn hier mit sich machen lassen?! Es sieht ja eher so aus, dass ihr Mann eben nix macht. Es geht hier auch um einen anderen geliebten Menschen: die Tochter! Da kann man nicht sagen so ich mach jetzt nix mehr, ich bezweifle nämlich stark, dass er was macht wenn sie es nicht mehr tut.
    @teilzeitmutter: ich kann dich gut verstehen. Mein Mann hilft mir eig. regelmäßig wenn ich darum bitte. Aber ist das nicht gerade der Punkt: warum muss man darum bitten, warum wird davon ausgegangen dass es der job der frau ist sich um alles zu kümmern und an alles zu denken? Das mit dem Orden für sie Hilfe kenne ich auch zu gut. Hat der Herzallerliebste mal gespült oder die Spülmaschine ausgeräumt ist das direkt eine Glanzleistung und bedarf der Bewunderung. Hat man selbst jedoch mal was vergessen oder versäumt ist es direkt ein Weltuntergang. Stichwort: Hast du meine Arbeitsklamotten gewaschen?
    Versuch doch mal den nächsten Monat dich nur um deine und die Sachen deiner Tochter zu kümmern, sprich koch nur für euch, wasch und bügel nur eure Sachen, kauf nur das was ihr gerne isst und lass alles was du sonst noch nur für deinen Mann machst. Du wirst ein wenig Luft bekommen und er wird schnell merken wieviel Arbeit das alles ist. Aber sei konsequent und lass dich nicht unterbuttern für wenigstens einen Monat. Wenn es dann heißt wieso hast du dies oder jenes nicht erledigt sagst du einfach: hab ich nicht geschafft mach es doch bitte selbst wenn es dir wichtig ist.
    Dieses kleine Rezept hat bei meinem Mann Wunder bewirkt und er weiß auch auf einmal wie die Waschmachine funktioniert und wo die töpfe liegen.
    Ich hoffe mein tipp hilft dir. Wünsche dir alles gute
    Katuscha

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    1. Sorry für die verspätete Antwort und danke für die Tipps. Da ich schwangerschaftsbedingt unter starker Übelkeit litt, habe ich tatsächlich ein paar Monate so gut wie alles links liegen lassen. Ob es geholfen hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall haben wir uns wieder einander angenähert und agieren mehr als Team ;))

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  16. Hallo Teilzeitmutter, ich bin auch eher zufällig über deinen Beitrag gestolpert und habe so viele Aspekte aus meinem Leben wiedererkannt. Ich bin grundsätzlich für die klassische Rollenverteilung. Ich wäre so gerne zu Hause, würde mich um Haushalt und Kind kümmern und der Mann verdient die Brötchen. Leider ist das nicht so. Seit 1,5 Jahre ist mein Mann mit Burnout zu Hause. Anfangs hab ich ihn echt in Ruhe gelassen und habe nichts von ihm verlangt. Ich arbeite nur 25 Stunden die Woche und mein Kleiner ist schon groß (7 Jahre alt). Allerdings ging es meinem Mann von Tag zu Tag besser. Spätestens nach einem Jahr war er wieder rehabilitiert und zurück im Leben angekommen. Ich muss zugeben, er macht immer mehr mit unserem Sohn. Er hat die Aufgabe übernommen, ihn zum Fußballtraining zu fahren. Manchmal unternehmen sie auch am Wochenende etwas allein. Er möchte aber meistens, dass ich mit gehe. Ich weiß gar nicht, wie ich das schaffen soll.. nach der Arbeit um 13.30 Uhr gehe ich einkaufen, dann wird zu Hause erstmal aufgeräumt, Wäsche abgehangen, Wäsche aufgehangen, gekocht, gegessen.. Die Zeit vergeht wie im Flug. Wenn ich nicht zu Hause bin, macht mein Mann die Betten (wenn man das als bettenmachen bezeichnen kann. Ich muss sie nochmal machen, wenn ich zu Hause ankomme) Er räumt auch die Spülmaschine aus und ein. Aber das wars. Die Krümel, die ich manchmal hinterlasse, wenn ich unsere Brote mache, liegen noch genauso da, wie ich sie hinterlassen habe. Messer oder Obstschalen vom Vorbereiten werden auch nicht weggeräumt.. Ich erwarte ja nicht viel, aber wenn er doch schon den kompletten Tag zu Hause ist, kann er doch was machen. Oder nicht?
    Ich habe aber gemerkt, die Männer können gar nichts dafür. Sie haben eine ganz andere Wahrnehmung als wir. Wenn Du meinen Mann fragst, ist alles picobello, wenn er zu Hause ist.. Er sieht es einfach nicht. Und deswegen ist reden zwecklos.. Vielleicht ändern sie sich für 1-2 Wochen, verfallen aber dann wieder in Ihren Trott.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen. Und Ich weiß, dass es vielen anderen Frauen genauso geht!

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    1. Vielen Dank für deine lieben Worte! Du hast so Recht: Männer haben eine andere Wahrnehmung. Wenn man sich das einmal bewusst macht, kann man vieles besser verstehen und entsprechend handeln. ich wünsche dir viel Kraft! (Unbd entschuldige bitte die sehr späte Antwort)

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  17. Geht mir genauso, nur das ich keinerlei Unterstützung von anderen habe. Ich arbeite von 4.30 bis 13 Uhr, danach habe ich die Kinder. Mein Mann schafft sie früh in den Kiga, dann fährt er auf Arbeit. Er kommt nach Hause, wenn die Kinder schlafen.

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    1. Das tut mir sehe leid. ich wünsche dir viel Kraft!

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  18. Ich habe noch keine Kinder. Aber in meiner Kindheit waren meine Mutter UND mein Vater jederzeit für mich da. Es ist zwar richtig, dass meine Mutter den Großteil im Haushalt gemacht hat, aber abends nach der Arbeit hat mir mein Vater entweder bei den Hausaufgaben geholfen oder zusammen mit meiner Mutter gekocht. Und seitdem er in Pension ist, teilt er sich die Arbeit mit meiner Mutter.

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    1. Vorbildlich! Das sollte der Normalfall sein...

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  19. Also ehrlich - wenn du so einen Mann hast, dann brauchst du auch gar keinen. Ich habe zwei Kinder mit meinem Mann, er arbeitet Teilzeit (weil er keinen Vollzeitjob bekommt) und ich bin selbständig. Er schmeißt fast den ganzen Haushalt. Ich stecke nur die Wäsche in die Waschmaschine und koche das Essen (liegt daran, weil ich wohlschmeckenden Essen und keine zu heiß gewaschene/verfärbte Wäsche haben möchte), alles andere macht er: Geschirrspüler, Abwasch, Müll, Wäsche aufhängen/abnehmen, Putzen. Ich arbeite dafür extrem viel (da ich den Großteil des Geldes reinbringe), kümmere mich um Kleidung für die Kinder, bin für Arzttermine und all die Bürokratie verantwortlich (er spricht recht schlecht Deutsch, so dass ich alles übernehme, wo Deutschkenntnisse nötig sind). Da ich unsere Kinder lange gestillt habe, war ich auch immer fürs Einschlafen/nachts beruhigen etc. verantwortlich. Er geht dafür nachmittags mit dem Kleinen raus zum Spielplatz, während ich noch arbeite. Er bringt den Großen morgens zur Schule und holt ihm vom Hort ab. (Ich übernehme das für den Kleinen in der Kita, da die Kita nicht auf seinem Weg liegt.) Wir wollen noch ein drittes Kind. Wenn ich einen Mann wie deinen hätte, dann hätte ich nicht mal ein zweites Kind von ihm bekommen. Zeige deinem faulen Schwein (anders kann ich sowas nicht bezeichnen) ruhig meinen Kommentar. Noch nicht mal mein Mann verdient das Bundesverdienstkreuz (denn er leistet auch nicht mehr als ich - unsere Arbeit ist insgesamt gut verteilt), aber deiner verdient einen Tritt in seinen faulen Arsch.

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    1. Toll, dass ihr eine gute Aufteilung gefunden habt. Bei uns haben sich die Wogen inzwischen wieder etwas geglättet. Ich denke, das Problem bei uns ist, dass wir vollkommen anders wahrnehmen, was und wieviel der Partner leistet. und auch mein Mann macht sehr viel (das sehe ich nur leider nicht immer.) Faul ist er also nicht (nur ab und an in meiner Wahrnehmung). Aber wir finden eine Lösung.

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  20. Hi,
    habe mich lange so gefuehlt wie du. 30h arbeiten, und fast der ganze Hauhalt und Kinder dazu, weil Mann ja nicht vor 19.30 nach Hause kommt. Und dann natuerlich noch ein fertiges Abendessen erwartet. Abends Sport oder ausgehen war immer problematisch und immer von ihm abhaengig. Das alleine waere nicht das Problem, sondern v.a. dass das nicht anerkannt und Hilfe angeboten wird.
    Nach einem Burn-Out mit laengerem Krankenhausaufenthalt (den er verhindern wollte) sind mir die Augen geoeffnet worden. Lebe jetzt seit 1 Jahr getrennt und es geht mir so viel besser! Auch den Kindern. Das Wichtigste, was ich gelernt habe: wenn es mir nicht gut geht, geht es meinen Kindern auch nicht gut. Und dass ich meinen Toechtern ein gutes Vorbild sein moechte, und mir nicht alles bieten lasse bzw. mich so behandeln lasse.
    Ich kenne Paare, bei denen das nicht so ist. Aber wenn, kann eine Trennung wirklich die beste Loesung sein. Alles Gute!

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    1. Hallo Tina,
      heftig, wenn die Überbelastung krank macht. Und gut, dass du darunter einen Schlussstrich gezogen hast. Bei uns ist es zum Glück nicht ganz so heftig. Jeder leistet seinen Teil, das Hauptproblem ist die unterschiedliche Wahrnehmung und die daraus resultierende fehlende Wertschätzung. Eigentlich eher ein "Kopfproblem". Wir arbeiten dran... Liebe Grüße und alles Gute für Dich!

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  21. Hallo, zu diesem Bericht habe ich eine Frage. Bitte meine Frage nicht bös verstehen. Wenn sich der Mann schon bei einem Kind so verhält. Warum wünscht man sich dann ein zweites Kind mit diesem Mann, wenn dann der Alltag so aussieht wie er eben jetzt aussieht? Man tut sich selbst ja scheinbar nichts gutes damit. Und alles bleibt an Mama hängen und für die wirds dann zuviel des Guten.
    Drück dir die Daumen, dass sich alles für dich zum besseren wendet.

    Liebe Grüsse Sara

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  22. Wie ich meinen Mann habe Zurück Testimony, Liebe Zauber, dass wirklich funktioniert ... Meine Namen ist sophie mia aus germany. Mein Mann und ich sind seit etwa 7 Jahren verheiratet. Wir waren glücklich verheiratet mit zwei Kindern, einem Jungen und einem Mädchen. Vor 3 Monaten fing ich an, etwas merkwürdiges Verhalten von ihm zu bemerken und ein paar Wochen später fand ich heraus, dass mein Mann einen anderen sieht. Er kam spät von der Arbeit nach Hause, er kümmert sich kaum um mich oder um die Kinder, manchmal geht er aus und kommt nicht einmal nach Hause für ca. 2-3 Tage zurück. Ich habe alles, was ich konnte, um dieses Problem zu beheben, aber alles ohne Erfolg. Ich wurde sehr besorgt und brauchte Hilfe. Als ich eines Tages durch das Internet stöberte, stieß ich auf eine Website, die angab, dass Dr. MARVIN helfen kann, Eheprobleme zu lösen, zerbrochene Beziehungen wiederherzustellen und so weiter. Also, ich fühlte, ich sollte ihm einen Versuch geben. Ich kontaktierte ihn und erzählte ihm meine Probleme, und er erzählte mir, was zu tun ist, und ich tat es und er machte einen Zauber für mich. 28 Stunden später kam mein Mann zu mir und entschuldigte mich für das Unrecht er tat und versprechen, nie wieder tun. Seither ist alles wieder normal. Ich und meine Familie leben wieder glücklich zusammen. Vielen Dank an Dr. MARVIN. Wenn Sie irgendein Problem haben, treten Sie mit ihm in Verbindung und ich garantiere Ihnen, dass er Ihnen helfen wird. Er wird Sie nicht enttäuschen. Senden Sie eine E-Mail an: MARVINLOVESPELL011@GMAIL.COM

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