Montag, 11. September 2017

Aus dem Leben einer Teilzeitmutter in Vollzeit - Teil 2

Bild: pixabay.de
Ich konnte es nicht lassen. Auch im Juli habe ich die Online-Pause genutzt, um Tagebuch zu schreiben. (Wir haben September, ich weiß.) Langweilig? Vielleicht. Wilde Abenteuer habe ich nicht erlebt. Nur das ganz normale Mama-Business. Für alle, die es dennoch interessiert, bitte hier weiterlesen. 

6.55 Uhr:
Das Baby ist wach. Und ungeduldig. Es will nicht trinken, sondern raus aus dem Bett. Ich stelle mich tot. Die durchstillte Nacht steckt mir noch in den Knochen.

7.10 Uhr:
Quengle, quengel, nörgel. Das Baby kat keine Lust mehr. Ich mach das Licht an und ernte ein zuckersüßes, zahnloses Lächeln. Und einen kleinen Wutanfall. Die Große hält nämlich so rein gar nichts vom frühen Aufstehen. Zusammen schaffen der Mann und ich es dennoch irgendwie beide Kinder ausgehfertig zu machen.

8.05 Uhr:
Das Baby, das Mädchen und ich sitzen im Auto und düsen los Richtung Kita. Den Mann habe ich wieder zurück ins Bett geschickt. Schließlich arbeitet er meistens bis spät in die Nacht.

8.40 Uhr:
Das Baby und ich sind wieder zu Hause und machen es uns auf dem Wohnzimmerteppich gemütlich. Wir spielen und albern rum, bis ich das erste herzhafte Gähnen bemerke. Ja, der kleine Frühaufsteher wird leider genauso früh wieder müde. Hättest du mal länger geschlafen, mein Junge. Aber auf mich hört er ja nicht. Tsss, tsss. Ich stecke das Baby zum Bett ins Mann und fläze mich gemütlich mit einem Buch auf die Couch.

9.55 Uhr:
Das Baby ist wach. Jetzt müssen wir uns beeilen. Der Babyschwimmkurs fängt gleich an. Schnell die Sachen zusammenpacken, dem Jungen ein Fläschchen mixen und dann gehts los ins Hallenbad. Ich habe langsam das Gefühl, dass ich die meisten Vormittage im Chlorwasser verbringe. Irgendwelche Spätfolgen bekannt?

10.45 Uhr:
Stelle entsetzt fest, dass heute ein Fototermin im Schwimmbad ist. Und ich trage liefe Augenringe, meinen ältesten Badeanzug, wirr zusammengetüdelte Haare (ja, bei den Promis sieht das vielleicht stylish aus, bei mir leider nicht) und ein schreiendes Baby auf dem Arm. Doch wir sind beide Profis. Kaum ist das Kameraprojektiv auf uns gerichtet, zaubern wir unser strahlendstes Lächeln hervor und schaffen tatsächlich ein paar ganz passable Bilder. Die restliche Schwimmstunde vergeht ohne Schreierei, dafür aber mit viel vergnügtem Planschen.

11.55 Uhr:
Wir sind zurück zu Hause. Und sehr hungrig. Zum Glück wartet in der Küche der Mann mit aufgewärmter Pasta von gestern. Dem Baby mach ist schnell seinen Brei warm und dann wird gegessen.

12:30 Uhr:
Mittagspause. Das Baby schaukelt in der Federwiege in den Schlaf (Memo an mich selbst: Wir müssen ihm langsam mal das Geschaukel abgewöhnen) und ich ignoriere alle Hausarbeiten und ruhe mich auf dem Sofa aus.

14.15 Uhr:
Das Baby ist wach und wir fahren zusammen zur Kita, die Große abholen.

15.30 Uhr:
Der Mann ist mit der Großen in die Stadt gefahren, um ein paar Besorgungen zu machen. Ich beschließe mir das Baby auf den Rücken zu schnallen und mich ein wenig um den inzwischen leider sehr verwilderten Garten zu kümmern.

16.30 Uhr:
Nach einer Stunde Gartenarbeit mit 8-Kilo-Paket auf dem Rücken bin ich durchgeschwitzt, schmutzig und total zerstochen. Ich habe eine ominöse Beule auf der Stirn, sie aussieht wie ein fieser Insektenstich, aber nicht juckt. Das tun dafür die anderen Stiche um so mehr. Merke: Gartenarbeit ist sehr gefährlich. Und richtig "sauber" sieht der Garten hinterher leider auch nicht aus. Mit der Gartenarbeit ist es wie mit der Hausarbeit. Besser, man fängt erst gar nicht damit an. Denn kaum ist man mit einer Sache angefangen, fallen einem gleich mindestens 200 weitere auf, die dringend erledigt werden müssten und hinterher ist man total verzweifelt ob des Chaos und Drecks, in dem man da eigentlich lebt.

17.00 Uhr:
Das Baby spielt so vergnügt in seinem Laufstall, dass ich beschließe mich schnell um den gestern gekauften Blumenkohl zu kümmern und die Breivorräte aufzustocken.

17.20 Uhr:
Leider hat das Baby jetzt keine gute Laune mehr. Versuche mit Baby auf dem Arm Brei zu pürieren und veranstalte eine Riesen-Sauerei.

18.00 Uhr:
Die Große ist wieder da und gemeinsam essen wir Abendbrot und starten unser Abendprogramm. Ich beschließe, dem Baby langsam das In-den-Schlaf-Geschaukel abzugewöhnen und stelle mich auf einen langen Abend ein.

20.20 Uhr:
Ich kann es nicht glauben. Das Baby ist tatsächlich beim Stillen eingeschlafen. Ich hab Feierabend!

21.56 Uhr:
Ok, Feierabend beendet. Baby ist wieder wach. Die Nachtschicht beginnt.

3.00 Uhr: 
Ich will einfach nur schlafen. Das Gerade als ich das Baby nach dem ca. 128. Aufwachen wieder in den Schlaf gestillt hatte, wachte das Töchterlein auf uns verlangte eindrucksvoll kreischend nach Papa, der aber noch nicht wieder da war. Als ich sie endlich beruhigt hatte, war das Baby wieder wach, der nun seit 2 Stunden fröhlich vor sich hin blubbert und an Schlaf gar nicht erst denkt.

7.20 Uhr:
Irgendwann müssen wohl doch alle eingeschlafen sein, denn der Wecker klingelt und reißt mich mit schlummerndem Baby im Arm aus dem Tiefschlaf. Let the games begin. Again.



Montag, 4. September 2017

Aus dem Tagebuch einer Teilzeit- äh Vollzeitmutter.

Was habe ich in meiner Online-Pause eigentlich so den ganzen Tag gemacht? Nichts besonderes. Nur den ganz normalen Alltagswahnsinn. Real Life. Schonmal davon gehört? Für alle, die neugierig sind, habe ich hier mal einen Tag im Juni 2017 dokumentiert. 


Bild: pixabay.de

7.20 Uhr: Der Wecker klingelt und ich werde fast ohnmächtig. Ich bin doch gerade erst eingeschlafen. Jetzt haben der Mann und ich genau 40 Minute Zeit um Madame ausgefertigt zu machen und ins Auto zu bugsieren, um zur Kita zu fahren. Die hat heute morgen wieder mal richtig gute Laune. Nicht. "Nein, nicht das Licht anmachen. Ich will weiterschlafen. Nein, Mama, nein". Kreisch. Der Tag fängt gut an. Nur das Baby ist fröhlich und strahlt uns an.

8.13 Uhr: Geschafft. Das Mädchen, das Baby und ich sitzen im Auto. Und gefrühstückt haben wir auch. Ist zwar etwas später geworden als geplant, aber wir schaffen das.

8.30 Uhr: Gerade noch so pünktlich liefere ich die Maus in der Gruppe ab. Das Baby wird derweil von den anderen Krippenkindern geknuddelt. Mache mir Sorgen wegen möglicher ansteckender Krankheiten. Hat das Mädchen da vorne nicht nen fiesen Ausschlag am Mund? Und der Junge da ne Schnupfnase? Schnell weg.

8.45 Uhr: Der Mann hat sich wieder ins Bett gelegt. Es sei ihm gegönnt. Schließlich musste er die Nacht zuvor bis 2 Uhr arbeiten. Ich lege mich und das Baby dazu und lege ne gemütliche Frühstücksstillrunde ein. Danach drücke ich dem Mann das müde Baby in den Arm und verschwinde. Frühschwimmen. Jawoll. Diese Freiheit gönne ich mir.

10.00 Uhr: Bin 20 Minuten zügig durchs kalte Wasser gekrault und bin endlich richtig wach. Stehe in der Umkleidekabine und ziehe mich um, als das Telefon klingelt. "Wo bleibst du denn? Er ist wach und ich will wieder schlafen", jammert der Mann. Orr! Ich düse los.

10.30 Uhr: Nach nem kleinen Zwischenstopp bei DM, um die sich zu Ende neigenden Windelvorräte aufzustocken bin ich wieder zu Hause und nehme ein ausgeschlafenes Baby von einem übellaunigen, müden Mann in Empfang. Schnalle das Baby auf den Rücken und beginne mit der Hausarbeit. Tragen soll ja soo wichtig sein und dabei kann man ganz easy die lästige Hausarbeit erledigen. Alle Babys lieben es, eng am Körper getragen zu werden. Meins nicht. Es jammert und meckert, also nehme ich ihn nach 15 Minuten wieder runter. Einsam und allein auf seiner Krabbeldecke fühlt sich der Junge dagegen pudelwohl, und ich kann in Ruhe kochen.

11.30 Uhr: Auf dem Herd blubbert eine leckere Gemüsesuppe, die Einkäufe sind verstaut, die Spülmaschine ausgeräumt und die erste Waschladung des Tages dreht fröhlich ihre Runden in der Waschtrommel. Das Baby wird langsam hungrig und bekommt einen selbst gekochten Brei (jawoll, nach 2 Wochen mit Onkel Hipp, habe ich es wieder geschafft, Vorräte anzulegen) serviert.

12.15 Uhr: Der Mann ist halbwegs ausgeschlafen, dafür aber sehr sehr hungrig. Zum Glück ist die Suppe fertig und - tadaaa - schmeckt sogar. Das Baby wird ganz wild beim Anblick seiner essenden Eltern und will auch. Doch leider ist die Suppe sehr scharf gewürzt und daher nicht babytauglich. Jaja, ich weiß, ich hätte vorher etwas zur Seite legen und separat fürs Baby kochen können. Hab ich aber nicht. Dafür gibts ein Minicroissant auf die Hand und alle sind glücklich.

13.00 Uhr: Mittagspause. Das Baby ist schaukelt in der Federwege in den Schlaf, und ich hab es mir mit dem Buch in der Hand bequem gemacht. Der Mann hat endlich das Haus verlassen.

14.05: Baby wach, Mittagspause beendet. Schnell wickeln und dann ab zur Kita, die Maus holen. Zum Glück treffen wir dieses Mal auf keine potenziellen Seuchenherde in Form von anderen Kita-Kindern.


Wenn das Wetter andere Pläne hat


15.10 Uhr: Das Baby will wieder Brei. Die Maus spielen. Zum Glück ist der Mann wieder da und übernimmt die nächste Puzzlerunde. Eigentlich würden wir jetzt rausgehen, Spielplatz, Garten, Stadt, Park. Was man im Sommer eben so macht. Aber draußen geht gerade die Welt unter. Typisch Sommer halt. Wir sind gefangen Im Haus. Mpfr.

16.10 Uhr: Rettung naht. In Person meiner Schwägerin. "Tante Mia, Tante Mia." Die Maus bricht in Jubelschreie aus, das Baby brüllt. Es fremdelt. Tante Mia ist beleidigt.

17.15: Das Baby ist müde, schläft aber nicht. Dann eben nicht.

17.30 Uhr: Mama ist auch müde und beschließt, das Abendprogramm einzuläuten. Der Mann ist mittlerweile bei der Arbeit. Tante Mia auf dem Heimweg.

17.45 Uhr: Der Abendbrottisch ist gedeckt und der Babybrei gekocht. Das Baby mampft mit Genuss, bis es den Brotkorb samt Inhalt entdeckt. Also gut, gib's eben noch ein bisschen Fingerfood dazu.

18.30 Uhr: Nachdem die Maus den halben Kühlschrank leer gegessen hat, beschließt sie endlich, dass der Bauch nun voll sei und das Abendessen damit beendet. Die Wohnung sieht aus wie Sau. Unter dem Tisch liegen ca. 2,5 Kilo Essensreste und wir haben leider keinen Hund, der diese klammheimlich aufschlecken könnte. Im Wohnzimmer türmen sich 30 Trillionen Puzzleteile, die alle in die richtigen Kartons sortiert werden müssen. Zum Glück ist die Maus ihn Aufräumstimmung und zusammen schaffen wir es schnell, wieder Klarschiff zu machen.

18.45 Uhr: Endlich im Bad. Das Baby schaut aus der Wippe zu, wie ich mit viel Trickserei versuche, der Maus die Zähne zu putzen und die Abendbrotreste aus den langen Haaren zu pulen. Auch das Baby bekommt sein Fett weg.. äh... Wasser ab, denn das kleine Gesichtchen ist mit Haferbrei verschmiert und in den Halsfalten habe ich Reste von Brokkoli entdeckt. Von vorgestern.

19. 10 Uhr: Das Baby brüllt. Ausziehen, wickeln, das ist alles zu viel. Es ist müde und will schlafen. Doch zuerst muss ich noch die Maus einfangen. Die will nämlich partout nicht in ihren Schlafanzug, sondern lieber ihrem Stoffhund Nasentropfen verabreichen und dabei das Bauarbeiter-Lied singen.

19.45 Uhr: Endlich. Alle Schlafanzüge an. Alle liegen im Bett. Die Gute-Nachtgeschichte ist gelesen. Die Maus ist schon ganz schläfrig. Jetzt nur noch das Baby in den Schlaf schaukeln. Haha. Ich stelle mich auf einen langen Abend ein.

20.00 Uhr: Ich schleiche auf Zehenspitzen die Treppe runter und starre fassungslos auf mein Handydisplay. Acht Uhr und die Kinder schlafen. Das Baby ist doch tatsächlich beim Stillen eingeschlafen. Sowas passiert leider nicht oft.


Es ist doch nur eine Phase, oder?


20.30 Uhr: Ich genieße meinen Feierabend und bin dabei sehr effektiv. Ich schaue fern, lese einen Krimi, blättere in der neuen "Eltern", facebooke, verschicke Whats-App-Nachrichten und checke meinen Instagram-Account. Dazu stopfe ich mir abwechselnd Chips und Schokolade rein und spüle alles mit einem Liter Bio-Brause runter. Schließlich habe ich beim Abendessen auf die Kohlenhydrate verzichtet. Und wer weiß, wie lange so ein Feierabend dauert.

21.05 Uhr: Richtig gedacht. Ein Knarzen aus dem Babyphone kündigt es an. Das Baby ist wieder wach. Schnell flitze ich nach oben und stille den Jungen wieder in den Schlaf.

22:20 Uhr: Ok, mein Feierabend ist vorbei. Das Baby wieder wach, die Nachtschicht hat begonnen. Ich lege mich zu dem kleinen Quengel-Jungen ins Bett.

04.56 Uhr: Wann? Wann, lieber Gott, ist diese Phase endlich vorbei? Es ist doch  nur eine Phase, oder? Seitdem ich im Bett liege, ist das Baby stündlich wach. Kaum liegt es an der Brust und beginnt zu nuckeln, döst es wieder weg. Nur um kurze Zeit später wieder wach zu werden. Leider klappt das Wegdösen jetzt gar nicht mehr. Es ruckelt und rödelt an meiner Seite und schlägt dabei rythmisch mit seinen Patschehänden gegen meinen Arm. Ab und zu reißt es mir noch ein paar Haare aus. Auf der anderen Seite strampelt die Maus und tritt mir dabei alle fünf Minuten mit dem Fuß zielsicher in die Rippen. So kann ich echt nicht schlafen. Zum Glück ist der Mann wieder da und übernimmt den schlaflosen Jungen. Der protestiert leider. Also zurück zu mir. Irgendwann schlafen wir tatsächlich ein.



Freitag, 1. September 2017

Warum ich eine Pause brauchte

Zugegeben, die aktivste Bloggerin war ich noch nie. Aber in den letzten Monaten war es doch auffallend still auf dem Blog. Und nicht nur da. Auch auf Twitter und Instagram herrschte Sendepause. Ich tauchte ab. Ins Sommerloch. Und das tat so gut.

Bild: pixabay.de


















Was war passiert? 

Nix. Ich brauchte einfach eine Auszeit. Zum einen vom ständigen Online-Sein. (Ok, ich gebe es zu, so ganz konsequent war ich dabei nicht. Ich habe hier und da weiterhin gepielt, bin durch meinen privaten Facebook-Account gestromert, habe bei Amazon gebummelt etc. Aber die Mütter-Seiten ließ ich überwiegend links liegen.) Denn zum anderen hatte ich einfach keine Lust mehr auf Erziehung- und Elternthemen. Es ist einfach so anstrengend!


Es wird so viel geschrieben, diskutiert, es werden ständig neue Säue durchs Dorf getrieben. Ist Attachment Parenting nur was für helikopternde Prenzelberg-Müttern mit Hang zur totalen Selbstaufgabe? Wie lange muss ich mir die Nippel blutig beißen lassen um im elitären Club der Langzeitstiller aufgenommen zu werden? Bin ich eine karrieregeile Rabenmutter wenn  ich mein Kind noch vor dem 1. Geburtstag in die frühe Fremdbetreuung gebe? Wie geht nochmal die Wickelkreuztrage und warum schläft mein Kind nur im Kinderwagen aber nie kunstvoll an mir geknotet? So viele Fragen, noch mehr Antworten. Und mein Kopf brummte. Und was ist eigentlich mit dem Bauch? Darauf zu hören wirklich so verkehrt? Ich wollte das alles nicht mehr. Ich wollte weniger lesen, denken, diskutieren - dafür mehr machen. Einfach so. Aus dem Bauch heraus.


Und was hat es gebracht?

Mehr Zeit, mehr Entspannung. Ständig über richtig und falsch nachzudenken ist, einfach sehr zeitintensiv und anstrengend. Zeitweise habe ich sogar überlegt, den Blog ganz dichtzumachen und nur hier und da still mitzulesen. Aber ohne den seelischen Beistand von meinem Online-Clan geht es eben auch nicht. Und natürlich auch nicht, ohne sich hier und da schlau zu machen, zu lesen, nachzudenken, zu bewerten. Aber eben alles in Maßen. Manchmal ist es genau richtig, einfach mal zu chillen. Auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen. Wer ist schon perfekt?

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